Du hättest schon veröffentlicht, wenn du wüsstest wie?

Formatierung und Cover – beides kritische Punkte für Selfpublisher. Zumal die professionelle Gestaltung von Buchcovern richtig Geld kosten kann.

Hier ein paar Tipps von uns, wie Ihr das auch alleine hinbekommt… Heute erst einmal zu den Formaten – zum Cover kommen wir in ein paar Tagen noch mal…

Formatierungen

Für ein gedrucktes Buch müsst ihr eigentlich nur darauf achten, dass alle Schriftarten eingebettet sind und weder Textelemente noch Grafiken mit transparenten Bereichen vorhanden sind. Transparenzen werden im Druck nicht schön und bei Epubli, wo wir drucken lassen, kommen die Dateien auch gar nicht erst in den Druck. Das ist auch der Grund, warum wir immer erst mal einen Probedruck abwarten, bis wir ein Buch richtig herausgeben. Ohne diesen Probedruck würden wir erst merken, dass der Druck abgelehnt wird, wenn die erste Bestellung eingeht und deswegen storniert wird.

Farben sollten nicht zu hell sein, wenn ihr am Ende Schwarz-Weiß-Druck wählt. Gerade voreingestellte Überschriften in Word können hier schlecht lesbar werden.

Für den Text haben wir die automatische Silbentrennung und Blocksatz eingestellt.

Die Seitengröße richten wir nach den Vorgaben von Epubli ein. Danach muss sich auch die Größe des Coverbildes etc. richten.

Seitenzahlen

Seitenzahlen fangen in Word bei 1 an und zählen ab der ersten Seite. Das heißt, im Schmutztitel und auf leeren Seiten würden die auch angezeigt werden. Da kannst du entweder mit Trick 17 und Selbstüberlistung arbeiten und weiß gefärbte Formen über die Seitenzahlen legen oder es so machen wie wir 🙂 …

Wir lassen den Textteil bei Seitenzahl 5 anfangen zu zählen – hier ist in der Regel das Inhaltsverzeichnis das erste was auftaucht. Diesen Textteil speichern wir als PDF ab. Dann legen wir für den Schmutztitel ein neues Dokument an und lassen die Seitenzahlen einfach weg. Dann muss nichts getrickst werden. Die weißen Formen könnten nämlich problematisch werden, wenn ihr auf getöntem Papier drucken lasst. Fürs Cover hinten legen wir ebenfalls eine neue eigene Datei an und aufgrund unserer zahlreichen Veröffentlichungen die wir inzwischen schon haben, fügen wir am Ende immer einen Werbeblock für unsere bereits erhältlichen Anthologien ein – den wir auch ohne Seitenzahlen lassen. Die Coverdateien und der Werbeteil werden ebenfalls als PDF gespeichert.

Zusammen bringen wir dann alles mit einem PDF Programm. Diese Datei laden wir dann bei Epubli hoch und lassen unsere Bücher dort drucken.

Formate beim E-Book

Beim E-Book ist es eigentlich am besten, wenn Ihr außer Fettdruck gar keine Formatierungen wählt. Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis müssen rausgelöscht werden. Am E-Book verzweifeln wir selbst auch regelmäßig immer wieder. Dabei kriegen wir einfach nicht heraus, ob es an uns oder an Epubli liegt. Denn es macht hier einen Unterschied mit welchem Browser wir eine Epub Datei hochladen und manchmal wird uns zwar ein Fehler angezeigt, aber das EBook trotzdem gespeichert… Naja – eine Herausforderung im Leben muss es ja geben…

Das E-Book besteht bei uns nur aus dem Cover vorne mit Schmutztitel usw. und dem Textteil. Alles ohne Seitenzahlen und mit wenig Formaten. Die Silbentrennung deaktivieren wir und setzen den Text auf linksbündig. Dann wandeln wir das Worddokument in Calibre um und es wird die Epub Datei draus. Die wird dann hochgeladen. Wie bereits erwähnt, mit mehr oder weniger Problemen, aber selten komplett Komplikationsfrei 🙂