Michael Kothe, »Siebenreich – die letzten Scherben«


Sie hatten sich wieder angekleidet und saßen noch einen Moment Hand in Hand an den Stamm gelehnt, bevor sie zu ihrer Gruppe zurückkehren wollten.
»Aus dir werde ich nicht schlau«, nutzte Julia die gelöste Stimmung für einen neuen Versuch, Mike besser kennenzulernen. »Wir kennen uns seit nicht ganz einer Woche, wollen einige Zeit zusammenbleiben und haben miteinander geschlafen. Aber je länger wir beieinander sind, desto rätselhafter wirst du für mich.«
Er sah sie mit großen Augen an.
Sie merkte, dass er nicht verstand, worauf sie hinaus wollte.
»Auf der einen Seite erzählst du mir dauernd, wie gefährlich das Leben in Siebenreich ist mit Orks, Krieg und Überfällen. Du erkundest die Umgebung, damit der Gruppe nichts passiert, und wir beide sind schon zweimal überfallen worden. Auf der anderen Seite bist du immer guter Laune, bist entspannt, hast lockere Sprüche drauf und scheinst nichts ernst zu nehmen. Wie bist du eigentlich wirklich?«
»Gebe Gott, dass ich nie erwachsen werde«, begann er und holte Luft, um weiterzusprechen, aber sie ließ ihn nicht ausreden.

Ende der Leseprobe

Eine »Idylle« des Dreißgjährigen Krieges

Drogan´t´Har, der Sohn des Drachen, sonnt sich in der Legende seiner Unsterblichkeit. Unerschöpfliche Heere von Orks wirft er nach Siebenreich in einen Krieg, den er dank seiner erstarkenden Magie und einer Geheimwaffe endlich zu gewinnen hofft. Doch ihm stellt sich nun ein geheimnisvoller Waldläufer entgegen, ein Orkjäger nicht aus dieser Welt. Immer wieder entkommt er seinen Schergen und nähert sich ihm stetig. Kann Drogan´t´Har ihm die magische Waffe entreißen und mit der seinen vereinen? Oder ist am Ende der Fremde siegreich?

Julia gerät zwischen die Fronten. In ihrem eigenen Interesse muss sie sich auf das Abenteuer einlassen. Sollte sie aber je ihr Ziel erreichen, wohin führt sie dann ihr Weg? … (Aus dem Klappentext)

Nicht in jedem Fantasy-Roman müssen allmächtige Götter mit Welten jonglieren oder königliche Helden unermessliche Armeen aufeinanderhetzen. Gebt doch einmal zwei normalen Westeuropäern die Gelegenheit, sich in einer mittelalterlichen, von Magie und Monstern durchsetzten Parallelwelt mit ihrer Lebenserfahrung gegen menschliche und nicht-menschliche Gegner durchzusetzen! So sind die Romane der Fantasy-Reihe »Siebenreich« auch für diejenigen Leserinnen und Leser geeignet, denen die übliche „männliche Zerstörungswut“ ein Gräuel ist.

Was hat mich zum Schreiben des epischen Fantasy-Romans »Siebenreich – Die letzten Scherben« von 500 Seiten getrieben? Nun, manche Menschen lassen sich zum Einschlafen eine Geschichte vorlesen oder erzählen. Ich hatte niemanden zum Vorlesen oder Erzählen, also musste ich mir meine Gute-Nacht-Geschichte selbst ausdenken. Als Fan von Fantasy-Büchern, Filmen und Computerspielen fiel mir das nicht schwer. Eine gefährliche Aufgabe, Kampf- und Heilzauber, Optimismus und Verzweiflung sowie eine Romanze mit ungewissem Ausgang waren ein guter Start. Bald erkannte ich, dass meine Geschichte für einen einzigen Roman zu viel Stoff beinhaltete. Meine Fantasie schlug Purzelbäume, und so habe ich die Inhalte von weiteren sechs eigenständigen Romanen mit beiden Helden Mike und Julia schon lange im Hinterkopf.

Als verlagsunabhängiger Autor konnte ich das Taschenbuch leider nur bei dem bekannten Online-Händler herausbringen, sonst hätten Leserinnen und Leser zu tief in die Tasche greifen müssen. Aber wenigstens ist das eBook überall erhältlich!

Längere Leseproben oder zumindest Links dazu sowie Kommentare und Presseurteile findet Ihr auf der Internetseite https://das-buch-siebenreich.jimdosite.com/.

Viel Spaß beim Kennenlernen wünscht Euch Michael Kothe