Schreibnacht – Forum und tolles Autorennetzwerk

So stellt sich die Schreibnacht vor: An dieser Stelle ein Dank an Cassiopeia, für den Text!

Dass Schreiben keine einsame Angelegenheit ist, zeigt das Schreibnacht-Forum jeden Tag aufs Neue. Auch wenn das Herzstück des Forums die Schreibnächte sind, ist im Forum jeden Tag etwas los.

Aber was ist so eine Schreibnacht eigentlich?

Bei jeder der monatlichen Schreibnächte gibt es einen Special-Guest aus der Buchbranche: Autor*innen, Lektor*innen, Cover-Designer*innen und Verleger*innen beantworten zu Beginn jeder Schreibnacht alle Fragen der User*innen. Im Anschluss gibt es sechs fünfzigminütige Etappen. Jede beginnt zur vollen Stunde und wird ergänzt durch Fragen und Aufgaben, die thematisch zum jeweiligen Special-Guest passen.

Und was, wenn keine Schreibnacht ist?

Dann bietet das Forum viele weitere Möglichkeiten, sich auszutauschen und gegenseitig zu motivieren. Darunter zahlreiche Schreibtouren, regelmäßig stattfindende Schreibabenteuer und jeden Tag ein Thread zum gegenseitigen Austausch. Aber auch gemeinsames Prokrastinieren ist im Forum möglich: egal, ob bei Diskussionen zur Buchbranche oder dem Austausch über Bücher, Serien und Filme. Und für alle, die sich lieber in kleiner gemütlicher Runde austauschen, gibt es unterschiedliche Writing-Buddy-Gruppen.

Außerdem finden während des NaNoWriMos und der zugehörigen Camps verstärkt Aktionen statt, um die Schreibnacht-User:innen zusätzlich zu motivieren. Dabei steht immer der Spaß am Schreiben im Vordergrund, denn die Leidenschaft für das geschriebene Wort ist das, was uns alle miteinander verbindet.

Die Schreibnacht ist ein vielseitiges Schreibforum, das offen gegenüber allen Schreibenden ist, ob Profi- oder Hobby-Autor*in, ob Neuling oder Vollzeit-Autor*in, wir haben für jeden Platz.

Screenshot der Webseite

Nutzerstimme

Und so erlebe ich die Schreibnacht:

Ich habe mich dort im Sommer angemeldet, weil ich auf Twitter immer mal wieder drauf aufmerksam wurde. Damals steckte ich selbst in einer Schreibkrise. Mein Coronabuch ging mir mit jedem Tag mehr auf den Geist und ich dachte, ich muss was tun. Also schaute ich mir die Schreibnacht an. Und inzwischen gehört es zu meiner Morgenroutine in der ersten Pause, also nach dem Lesen von Mails etc., dort Hallo zu sagen und zu schauen, wie es den anderen geht, mitzuteilen wie es bei mir läuft.

Eine wirklich tolle Community, die nicht nur beim Schreiben hilft. Persönlicher Zuspruch und ehrliches Interesse an dem, was uns umtreibt und den Tag leicht oder schwer macht, ist bei den aktiven, auf die ich täglich treffe, immer dabei.

Was ich Einsteigern rate möchte, lest die Hilfethemen! Reinzupoltern und drauf los zu wuseln, ist kontraproduktiv. Alte Hasen finden eure Beiträge nicht und das Team hat zu tun, alles an den Platz zu bringen, wo es hingehört.

Die Regeln für das Miteinander sind denkbar einfach: Respekt und Höflichkeit! Bisher habe ich keine Regelverstöße wahrgenommen.

Meine Schreibnächte sind wahnsinnig produktiv, was den Wordcount angeht. Bei der ersten Teilnahme, hab ich schon über 5000 Wörter geschrieben und dabei noch nicht einmal bis zur letzten Etappe durchgehalten. Der zweite Versuch brachte mir schon den nächtlichen Ritterschlag: Das Nachteulen-Badge. Da hab ich wirklich bis zum bitteren Ende – bitter nur deswegen, weil offizielles Ende, mitgeschrieben und sogar noch eine halbe Stunde länger. Mit dem Ergebnis, dass ich über 6000 Wörter geschafft habe. Mich motiviert dieses Miteinander total und spornt mich an. Allerdings schiebe ich die Überarbeitung der inzwischen ca. 17000 Wörter immer noch vor mir her 🙂 Vielleicht muss es noch eine Überarbeitungsnacht geben?

Schreibabenteuer – Kinderspiel oder Motivationswerkzeug?

Ein bisschen von beidem. Klar, werden fantastische Geschichten in diese Abenteuer verpackt, aber die haben mit dem, was ihr schreibt, gar nichts zu tun. Noch würde ich mich keinen alten Hasen nennen, was die Abenteuer angeht, aber immerhin kann ich mitreden, denn ich habe mein erstes Absolviert. Oktober und Halloween, klar, dass es um Kürbisse ging. Zaje, die das Abenteuer leitete, hatte sich eine witzige Geschichte ausgedacht und in den Abenteueretappen, Aufgaben verpackt und dann die teilnehmenden Nutzernamen noch in den Fortgang der Geschichte eingebaut. Das war wirklich toll – und der Abenteuerabend, brachte mich insgesamt auf weitere 6000 Wörter.

Etappenweises Schreiben – für mich ein echter Gewinn

Bei den Schreibnächten dauert eine Etappe immer eine Stunde, 50:10 was das Schreiben und Pausieren angeht. Das ist perfekt, weil man da kontinuierlich voran kommt und bei den ersten Ermüdungserscheinungen eine Pause machen kann.

Das Abenteuer hatte teilweise nur 10 Minuten und ich dachte anfangs, dass lohnt sich ja gar nicht. Aber die Erfahrung in 10 Minuten über 300 Wörter geschrieben zu haben, war neu, toll und motivierend.

Kleiner Auftrag für die Onlinebuchmesse für angemeldete Autoren

Kennt ihr auch ein tolles Netzwerk? Stellt es doch bitte hier vor und schreibt über Eure Erfahrungen! Wer sich nicht selbst anmelden will, kann mir den Beitrag auch via Mail einreichen.