Reimkrimi – Tod durch Eis Essen

Bildquelle Verlag

Dies Buch gibt es 5 Mal zu gewinnen. Schreibt Eure Reimkrimis in die Kommentare!

Wichtig – für den Versand benötige ich die Postadressen. Sorgt also bitte dafür, dass die Mails, mit denen ihr hier angemeldet seid, auch funktionieren und schaut ggf. auch mal im Spamordner nach, ob ich da reingerutscht bin…

Ein Kommentar

  1. 2

    Dem Eberhard dem war so heiß,
    da dachte er sich – Jetzt ein Eis!
    Gedacht, geholt und dran geschleckt.
    Schön frisch und wie das lecker schmeckt!

    Schoko ist sein Favorit,
    heut nimmt er noch Vanille mit.
    Und freut sich über den Genuss.
    Doch schnell schon kommt auch der Verdruss.

    Heiß, kalt und Himmel, schlecht wird ihm.
    Denkt’s grade noch und fällt schon hin.
    „Ein Arzt, ein Arzt!“ so schreien Leute,
    doch er ist schon des Todes Beute.

    Das bestätigt auch der Doktor,
    Vermutlich Herzinfarkt, der Faktor,
    mit Sicherheit, das wär gelogen
    wir schicken ihn zum Pathologen.

    Da liegt er nun ganz kalt und bleich
    als potentielle Krimileich.
    Der Pathologe nimmt ihn ins Visier:
    „Die Pupillen, schaun Sie hier!“

    „Verboten weit.“ erkennt
    nach kurzem Blick, der Assistent.
    „Genau und dann noch der Geruch
    nach Arsen, so wie im Lehrbuch.“

    „Giftmord also, doch warum?“
    Da kümmert sich die Kripo drum.
    Der Täter ist ne Täterin,
    kommt denen ganz schnell in den Sinn.

    Männer schlagen eher zu
    oder schießen, Puff, Puff, Puh.
    Gift das nehmen nur die Frauen,
    die können ja nicht so kräftig hauen.

    Befragungen und Ermittlungsarbeit
    geben nicht so richtig Bescheid,
    über Tatmotiv und Umstand,
    weshalb Eberhard den Tod fand.

    War es Zufall, war es Plan,
    von langer Hand oder spontan?
    Es kommt nie raus, bleibt ungeklärt
    solange die Ermittlung währt.

    „Da hilft nur eins“, ruft aus der Chef
    „X,Y ungelöst vom ZDF.“
    So spricht Eislaufrudi in die Kamera,
    ob wer was wüsste, hörte oder sah.

    Die Telefone stehen nicht still,
    jeder was mitteilen will.
    Fakten sind doch kaum dabei
    nur Verdacht und Laberei.

    Das hat also nichts gebracht,
    was haben wir uns nur gedacht?
    Dann schließen wir die Akte nun
    und lassen ihn in Frieden ruhn.

    Der Täter, der bleibt unentdeckt.
    „Ob er wohl gerade ein Eis schleckt?“
    Man weiß es nicht und sucht nicht mehr,
    denkt oft darüber nach, was wär:

    Hätt der Arzt der den Tod erkannt,
    den Infarkt im Totenschein benannt.
    Es wäre so wie’s heute ist:
    Der Eberhard kein Eis mehr frisst.

Kommentar hinterlassen