Word nutzen ohne Verzweiflung

Wer an unseren Schreibwettbewerben teilnimmt, stolpert vielleicht über unsere Wünsche an die Formatierung und fragt sich, warum wir die wohl haben… Ganz einfach, damit wir – speziell ich- Carola, die die technischen Dinge regelt, in der Wordnutzung nicht verzweifeln müssen/muss.

Früher habe ich als Dozentin in der Erwachsenenbildung gearbeitet und u.a. Firmenkurse, Kurse für Bundeswehrangehörige, an VHS und für Bildungsträger, die Arbeitsagenturen und Jobcenter mit der Schulung beauftrag hat, gegeben. Meine Themen waren sehr vielfältig und EDV – das komplette Officepaket gehörte eben auch dazu. Ich werde bestimmt in meinem Leben nicht vergessen, wie in einem Kurs eine ehemalige Flugbegleiterin sich an die Stirn schlug und rief: Wenn ich das damals bei meiner Diplomarbeit schon gewusst hätte… Es ging um Seitenzahlen, Inhaltsverzeichnis, Verweise usw. Word macht alles auf Klick und sie hatte damals mühsam alles von Hand erstellt, weil sie die Anwendung nicht beherrschte. Oder die Anektdote, als ein Kursteilnehmer fragte, wie man denn die römische Eins schreiben würde. Meine Antwort: Ein großes i. Und prompt fragte der nächste: Und die römische zwei? Ja ich hatte viel Spaß mit meinen Teilis und war immer wieder erstaunt, wenn Menschen, die Word schon jahrelang genutzt haben, neue Funktionen entdeckt haben und sich darüber freuen konnten, wie kleine Kinder über Schokolade.

Der Autor, das Textprogramm und der beste Freund des Autoren

Ideen haben und niederschreiben war zu Schreibmaschinenzeiten, durch die mühsamen Korrekturvorgänge erschwert, heute empfinden Autoren oft die Computer als Hürde. Zum Einen gibt es eine Vielfalt an Programmen und zum anderen haben viele Angst, Fehler in der Nutzung von Computern zu machen. Verlorene Dateien und versehentliche Formate, die ein Dokument wie von Zauberhand verändern, sind keine Gerüchte. Es gibt genug Menschen, die jeder persönlich kennt, der von Missgeschicken berichtet. Ich sehe sowas ja immer als Lerngeschenk. Wenn ich irgendwo wirklich schnell und viel in kurzer Zeit aus Fehlern gelernt hab, dann in der EDV. Ratzfatz habe ich einen besten Freund in jedem Computerprogramm gefunden. Nämlich die Rückgängigfunktion. Wenn der Pfeil abnutzen würde, wäre der bei mir wahrscheinlich in keinem Programm mehr zu sehen. Einmal über die Tastatur gebeugt und zig Leerzeichen gesetzt oder ganze Textpassagen versetzt? Rückgängig! Ohhh – so einfach! In Grafikprogrammen etwas ausprobiert, was nicht wirkt? Rückgängig! Du musst eigentlich nur zwei Dinge ganz sicher können und dies auch tun. Erstens Dateien speichern und zweitens immer eine Sicherungskopie haben, mit dem Stand von vor der Bearbeitung. Die Sicherheitskopie sollte auf einem Datenträger sein, der weder kaputt noch verloren gehen kann. Ich sende mir ganz wichtige Sachen immer als Anhang auf eine Mailadresse, wo ich das unter wichtige Mails abspeichere. Clouds nutze ich nicht so gerne, wobei ich mich tatsächlich mit Dropbox abgefunden und angefreundet habe.

Zeit fürs Lernen investieren, heißt Zeit und Geld sparen

Zeit darin zu investieren, das Programm kennenzulernen, heißt, Zeit zu sparen. Du bedienst das Programm schneller und sicherer. Wenn du Hilfe brauchst, die du eventuell sogar bezahlen musst, um Seitenzahlen einzugeben, zu formatieren – fürs Layout eben, kostet dich das bei jedem Buch neu.

Im Internet gibt es wirklich tolle kostenfreie Lernmodule. Teia Lehrbuch ist so eine oder die Webseite Fit für den Aufschwung. Letztere kann ich besonders empfehlen. Hier sind wirklich tolle Videos mit guten Erklärungen. Du kannst einen Selbsttest machen und darauf basierend die Lerninhalte aneignen, die dir noch fehlen. Und das alles kostenlos. Hier mal ein Beispiel, wie die Webseite und die Videos aufbereitet sind.